Muster psychiatrisches gutachten

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Sowohl häufige als auch seltene genetische Varianten wurden verwendet, um Gen-Endophenotyp-Beziehungen bei Tieren zu modellieren. Hier definieren wir gemeinsame Varianten als Polymorphismen, die in mehr als 5% der menschlichen Bevölkerung auftreten. In Tiermodellen wurden solche Varianten verwendet, um nützliche Modelle zu erzeugen, die Endophenotypen zeigen, von denen einige auch beim Menschen beobachtet wurden25–27. Der Vorteil dieses Ansatzes besteht darin, dass die Forscher die Relevanz und die endophenotypischen Auswirkungen von Polymorphismen von Interesse in ziemlich großen Kohorten menschlicher Probanden und Tiermodelle parallel unter Verwendung vergleichbarer experimenteller Paradigmen beibeiden Arten untersuchen können25. Während dieser Ansatz noch einen Schritt weiter gegangen ist, um die Kausalität durch Schaltungsmanipulation zu demonstrieren, ist die Einführung einer robusten Methodik und die Konzentration auf vergleichbare Endophenotypen sehr vielversprechend für die Übersetzung. Wie können wir Tiermodelle erzeugen, die nicht nur die phänotypische Darstellung spiegeln, sondern auf der Krankheitsätiologie aufbauen? Eine hohe Vererbbarkeit deutet darauf hin, dass die Genetik zu den wichtigsten Faktoren für die Entwicklung der psychiatrischen Erkrankung gehört16,17. Unten: Der gemeinsame Vorfahre von Mäusen, Affen und Menschen hat wahrscheinlich ausgedehnte somatosensorische Bereiche, aber kleine parietale Felder. Auf bruttoer Ebene kann eine ähnliche Organisation im Nagetierhirn gefunden werden, während Menschen und Affen, die höchstwahrscheinlich durch ihre visuelle Spezialisierung angetrieben werden, stark erweiterte parietale Felder und reduzierte somatosensorische Bereiche haben. Betrachtet man die Durch histologische Färbung offenbarte Gehirnarchitektur, so ist das Fehlen einer gut entwickelten granularen homotypischen Kortex bei Nagetieren auffallend. Obwohl Nagetiere funktionell analoge Regionen besitzen können, können unterschiedliche Zelltypzusammensetzungen und Berechnungen in diesen Regionen, die bei Patienten an psychiatrischen Erkrankungen beteiligt sind, einzigartig für Primaten sein. Illustrationen sind schematisch und werden nicht maßstabsgetreu gezeichnet. A1: primärer auditiver Kortex, AC1 und AC2: vordere cingulate Cortex Bereich 1 und 2, Fr2: frontaler Bereich 2, IL: infralimbischer Kortex, MO: medialer Orbitalkortex, OB: olfaktorische Glühbirne, PL: prälimbischer Kortex, PPC: posterior parietal cortex, S1 und 2: primäre und sekundäre somatosensorische Kortex, V1 und V2: primäre und sekundäre visuelle Kortex, VO: ventro orbital cortex. Die Zahlen entsprechen Brodmann-Gebieten.

Angepasst und modifiziert von93–95. Stein D, Phillips K, Bolton D, Fulford K, Sadler J, Kendler K: Was ist eine psychische/psychiatrische Störung? Von DSM-IV zu DSM-V. Psychol Med. 2010, 40: 1759-1765. 10.1017/S0033291709992261. Konstruktgültigkeit ist in einem Tiermodell unmöglich zu erreichen, wenn wir die Ätiologie nicht verstehen. Über die Ätiologie der psychiatrischen Erkrankung ist wenig bekannt, und es gibt keine Biomarker, mit Ausnahme einiger syndromischer Störungen wie dem Rett-Syndrom und dem Fragile-X-Syndrom, bei denen genetische Läsionen bekannt sind und zur Diagnose verwendet werden. So bewerten Ärzte Patienten anhand einer phänotypchen Darstellung und beobachtbaren Symptomen. Beispielsweise würde unter Verwendung von Richtlinien des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, Fifth Edition (DSM-5), ein Patient mit eingeschränkten gegenseitigen sozialen Interaktionen in Kombination mit eingeschränkten, sich wiederholenden Verhaltensweisen, die sich in der frühen Kindheit manifestieren, eine Autismus-Spektrum-Störung diagnostiziert.

Solche stark phänotypbasierten Diagnosen bei psychiatrischen Erkrankungen haben eine ähnliche phänotypische Beurteilung in Tiermodellen, insbesondere Mäusen, inspiriert. So zeigt der Vergleich des Inzucht-Mausstammes BTBR T+tf/J mit dem Inzucht-Mausstamm C57/BL6, dass diese Mäuse relativ weniger wechselseitige soziale Interaktion, mehr Pflege und unterschiedliche Ultraschall-Vokalisationen aufweisen10.

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